Im Februar bietet sich die wunderbare Möglichkeit, noch einmal dem Winterblues entgegenzuwirken. Besonders praktisch ist es in diesem Zusammenhang natürlich, dass es auch während der (noch) kalten Jahreszeit möglich ist, soziale Kontakte zu pflegen und die ein oder andere sportliche Herausforderung zu meistern.
Viele Aktivitäten, die sich gerade jetzt einer besonderen Beliebtheit erfreuen, bringen Bewegung, Kreativität und Kommunikation zusammen… und das auf besonders abwechslungsreiche Weise.
Padel-Tennis: Aktuell stark im Trend, sozial und niedrigschwellig
Padel-Tennis hat es in den letzten Jahren geschafft, seinen Bekanntheitsgrad immer weiter auszubauen. Hier kommen Elemente aus klassischem Tennis und Squash zusammen. Das Ergebnis: ein dynamisches (und teilweise sehr schnelles) Spielerlebnis.
Praktisch ist natürlich auch, dass Padel-Tennis unabhängig vom Wetter gespielt werden kann. Wer auf jeden Fall einen Platz in einer der Hallen haben möchte, sollte – falls möglich – vorbuchen.
Die Regeln: Padel-Tennis wird in den meisten Fällen im Doppel gespielt. Ein Match dauert zwischen 45 und 60 Minuten und lässt sich damit auch gut nach Feierabend einplanen.
Vorteilhaft ist zudem, dass die Einstiegshürde hier vergleichsweise niedrig ist. Der Fitnessgrad der Teilnehmer sollte ausreichen, dass diese kurze Sprints und schnelle Richtungswechsel realisieren können. Die Kosten für die Ausstattung sind zu verkraften. Wer nicht direkt kaufen möchte, kann sich sein Equipment meist auch in den Hallen leihen.
Pokerabend (ohne Geldeinsatz): Strategisch, kommunikativ, gemütlich
Keine Sorge! Wer an einem Pokerabend teilnimmt, muss nicht zwangsläufig um sein Erspartes fürchten. Natürlich machen auch Pokerabende ohne Geldeinsatz Spaß. Hier kommen strategisches Denken, Bluffen und Geselligkeit zusammen.
Wer sich – trotz des Verzichts auf einen Einsatz – dennoch ein wenig fordern möchte, kann sich auch für etwas Symbolisches, wie zum Beispiel ein gemeinsames Essen entscheiden. Genau das reduziert den Druck und sorgt in der Regel dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.
Ein Detail, das gerade in Bezug auf einen gemeinsamen Pokerabend auf keinen Fall unterschätzt werden sollte, ist die Interaktion untereinander. So ist es natürlich „erlaubt“, sich auszutauschen – auch abseits von Full House und Royal Flush. Es hat seinen Grund, warum sich manche Pokerabende bis in die Nacht hinein ziehen.
Karneval feiern/ Karnevalsveranstaltungen besuchen
Auch wenn Karneval, wie jeder Jeck weiß, am 11.11. beginnt: Die Hochzeit der fünften Jahreszeit ist im Februar. Wer hier Lust hat, mit anderen zusammenzukommen, um zu singen und einfach nur Spaß zu haben, muss in der Regel nicht lange suchen, wenn es darum geht, die passende Veranstaltung ausfindig zu machen.
Der Winter war lange grau genug. Nun ist es an der Zeit, wieder ein wenig Farbe (und Konfetti) in die Freizeitgestaltung zu bringen.
Wer sich auf der Suche nach den passenden Partys befindet, die optimal zum persönlichen Geschmack passen, sollte sich zuerst mit seinen Erwartungen auseinandersetzen. Antworten auf Fragen, wie „Habe ich mehr Lust auf Tanzen oder Büttenreden?“ oder „Möchte ich eine Karnevalssingle-Party besuchen?“ helfen dabei, die zur Verfügung stehende Auswahl einzugrenzen.
Besonders praktisch ist es natürlich, dass es nicht zwangsläufig nötig ist, bei den niedrigen Temperaturen ausschließlich im Straßenkarneval aktiv zu sein. Es gibt, gerade in den Karnevalshochburgen, viele Kneipen und Diskotheken, bei denen in der Zeit zwischen Altweiber und Aschermittwoch alles im Zeichen der Pappnase steht.
Bouldern (indoor, gemeinschaftlich, ideal für den Winter)
Wer im Februar bouldern möchte, muss sich definitiv keine Gedanken um das Wetter machen. Denn: Es gibt genügend Hallen, in denen es möglich ist, sich entsprechend auszuprobieren. Die verschiedenen Wände unterscheiden sich in Bezug auf ihren Schwierigkeitsgrad. Daher kommen hier sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten.
Ein Aspekt, der in diesem Zusammenhang oft vergessen wird: Auch beim Bouldern geht es um das Miteinander. Am Ende hängt man zwar allein an der bereits erwähnten Wand, aber es gibt genügend Leute vor Ort, die motivieren und Tipps geben können. Auf diese Weise entsteht oft eine gemeinsame Atmosphäre, die den Teamgeist und den Zusammenhalt stärken kann.
Wie lange gebouldert wird, ist vor allem vom persönlichen Fitnesslevel abhängig. Kurze Einheiten erstrecken sich über etwa ein bis zwei Stunden. Es gibt aber auch Menschen, die den ganzen Tag in der Halle verbringen.
Moderne Indoor Hallen bieten verschiedene Routen, Trainingsbereiche und spezielle Sicherheitsmatten, um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Eine spannende Möglichkeit, wenn es darum geht, im Winter aktiv zu bleiben!
Ein kreativer Workshop (z. B. Schmuck herstellen, Modellbau oder Töpfern): Als ruhiger Gegenpol mit viel Raum für Austausch
Keine Lust auf Sport? Kein Problem! Auch in Sachen Kreativität hat der Februar einiges zu bieten! Wer Spaß an Workshops hat, kommt hier in den unterschiedlichsten Bereichen auf seine Kosten.
Besonders beliebt sind unter anderem Themen, wie zum Beispiel Schmuckherstellung, Modellbau oder Töpfern. Hier treffen dann handwerkliches Geschick, künstlerische Ambitionen und sozialer Austausch aufeinander.
Bei der Suche nach den passenden Workshops ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass alle Teilnehmer in ihrem eigenen Tempo vorgehen können. Und wer hier etwas findet, das ihn wirklich interessiert und das ihm Spaß macht, dürfte schnell erkennen, dass kreative Arbeit dieser Art sowohl entspannend als auch inspirierend wirken kann.
Und weil es in einem solchen Umfeld oft leichtfällt, andere kennenzulernen, stellt es auch kein Problem dar, sich einfach als Einzelperson anzumelden. Die klassische Atmosphäre eines Workshops eignet sich super, um vielleicht auch ein wenig über seinen eigenen Schatten zu springen, sich auszutauschen und so seinen Bekanntenkreis zu erweitern.
Alternativ ist es auch möglich, sich direkt als Gruppe anzumelden – entweder für regelmäßige Termine oder für ein einziges Event, wie zum Beispiel einen Junggesellenabschied.
So oder so: Damit die persönlichen Erwartungen und das Workshopprogramm zusammenpassen, ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren. Seriöse Anbieter arbeiten hier sehr transparent und zeigen potenziellen Teilnehmern gern auf, was sie erwartet.
Solltest du dich also in letzter Zeit immer wieder gefragt haben, wie du den (oft noch kühlen und verregneten) Februar für dich nutzen kannst, hast du in den obigen Abschnitten einige Inspirationen gefunden. Für weitere Ideen schau dich einfach ein wenig auf doitactive um. Hier findest du viele Freizeitideen, die nicht nur zu einem Blick über den Tellerrand einladen, sondern auch Lust darauf machen, neue Leute kennenzulernen.



